 Eigenschaften
Der jeremias-SES-Zumikron Partikelabscheider reduziert sehr effizient die Feinstaubartikel bei Kleinholzfeuerungen. Das Prinzip der elektrostatischen Partikelabscheidung von jeremias-SES-Zumikron ist universell und kann bei den meisten Kleinholz-euerungsanlagen, unabhängig von Marke und System, eingesetzt werden.
Durchmesser
Der Partikelabscheider eignet sich für Holzfeuerungsanlagen mit einem Leistungsbereich kleiner als 50kW und mit Abgasrohrdurchmessern von 150 mm bis 300 mm.
Montage Der jeremias-SES-Zumikron Partikelabscheider kann von allen auf dem Gebiet Holzfeuerungsanlagen und Abgasleitungen kompetenten Fachhandwerkern installiert werden: - Ofen und Kaminbauer
- Heizungsinstallateure
- Schornsteinbauer
- Schornsteinfeger

Was ist Feinstaub?
Feinstaub besteht aus winzigen Partikeln mit einem Durchmesser von weniger als einem hundertstel Millimeter, was etwa einem Zehntel des Durchmessers eines menschlichen Haares entspricht. Die auch als PM10 bezeichneten Partikel werden zu einem großen Teil durch Verbrennungsvorgänge freigesetzt. Im Wesentlichen sind die Industrie, der Verkehr und die Heizungen für ihre Entstehung verantwortlich. Aufgrund ihrer geringen Größe und ihrer chemischen Zusammensetzung sind sie für unsere Gesundheit gefährlich. Die Feinstaubpartikel dringen bis tief in unsere Lungen ein und verursachen dort diverse Erkrankungen, angefangen vom chronischen Husten bis hin zum Lungenkrebs. Stellen Sie sich vor: In stark exponierten Gebieten nimmt der Mensch mit jedem Atemzug etwa 50 Millionen Partikel auf!
Das Problem der Feinstaubpartikel in der Atmosphäre ist zwar nicht neu, doch erst seit einigen Jahren ist man sich seiner Auswirkung auf die öffentliche Gesundheit bewusst. Betroffen sind vor allem städtische Gebiete mit großer Besiedelungsund Verkehrsdichte sowie Regionen, in denen Topographie und Klima die Ansammlung von Partikeln in der Atmosphäre begünstigen.
Häufige Überschreitung der Grenzwerte
Die Europäische Union und Deutschland haben Grenzwerte für die PM10-Konzentration in unserer Atmosphare festgelegt: das Limit fur das Jahresmittel liegt in der EU bei 40μg/m3. | Zudem darf der Tagesgrenzwert von 50μg/m3 nur ein-, respektive 35-mal (EU) überschritten werden. Leider werden diese Grenzwerte, wie zahlreiche Messungen belegen, ständig überschritten und so kommt es, dass ein Teil der Bevölkerung regelmäßig zu viel gesundheitsschädlichen Feinstaub einatmet. Auch Holzfeuer trägt zur Feinstaubproblematik bei
Auch Holzfeuer setzen Feinstaubpartikel frei. Zwar stellen sie in der Gesamtbilanzierung nicht die wichtigste Ursache für unsere Feinstaubprobleme dar und sind auch in der Toxizität sicher weniger gravierend zu berwerten wie Feinstäube sehr stabiler zyklischer Benzolverbindungen (Ruß aus der Dieselverbrennung). Jedoch kann in Gegenden mit großen Altanlagebeständen und mangelhaftem Betreiberverhalten der Partikelausstoß aus Holzfeuerungen die örtliche PM10-Belastung während der kalten Jahreszeit mitbeeinflussen.
Nach intensiver Forschungsarbeit und ausführlichen Testreihen mit anerkannten Prüfinstituten (z. B. TÜV Süd) wurden im Herbst 2006 erste Holzfeuerungen in Deutschland mit einem elektrostatischen Partikelabscheider aus- bzw. nachgerüstet. Die guten Labormesswerte konnten auch im Testmarkt bestätigt werden. So erreichten Anlagen, die mit einem Partikelabscheider ausgerüstet wurden, in der Praxis Abscheidewirkungen von ca. 50 – 90 %.
Für Öfen, offene oder geschlossene Feuerräume und holzbefeuerte Kesselanlagen
Das Prinzip der elektrostatischen Partikelabscheidung des Zumik®on ist universell und kann bei den meisten Kleinholzfeuerungsanlagen, unabhängig von Marke und System, eingesetzt werden. Der Partikelabscheider eignet sich für Holzfeuerungsanlagen mit einem Leistungsbereich bis ca. 40 kW und mit Abgasrohrdurchmessern von 150 mm bis 300 mm.  Vorraussetzungen für den problemlosen Einbau
Der Partikelabscheider kann als sekundäre Maßnahme in beinahe alle Holzfeuerungsanlagen integriert werden. Es müssen folgende Voraussetzungen beim Einbau eines Zumikrons berücksichtigt werden:
• Mindestens 1,5 m der Abgasleitung nach dem Partikelabscheider müssen aus Metall sein • Durchmesser des Abgasrohres 150 mm bis 300 mm • Zugänglichkeit zum Filtereinsatz muss im eingebauten Zustand gewährleistet sein, d. h. bei Unterputzmontage muss eine Revisionstüre von mindestens 30 x 30 cm vorgesehen werden • Spülluftversorgung muss immer gewährleistet sein (5 m3/h) • Abgastemperaturen kleiner als 400° C (kurzfristig bis 500° C) • Feuerungsleistung bis 40 kW • Stromanschluss 230 V Gerne unterbreiten wir Ihnen ein Angebot
pdf-Download jeremias-SES-Zumikron Partikelabscheider
Die EMPA hat verschiedene Patente eingereicht, um die Zumik®on-Technologie zu schützen. Exklusiv Lizenznehmer ist die Firma Ruegg.
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